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Na, schon genug Gutes in diesem Jahr getan? So kurz vor Schluss denkt ja doch der ein oder andere daran, noch etwas zu spenden. Und bevor wir uns viel Schönes, Segensreiches und noch viel mehr zum Feste wünschen, möchten wir Euch heute zum Spenden einladen.

Spendet mit uns für Deutschlands Zukunft! Spendet in den Klima- und Transformationsfonds!

Verrückt? Überhaupt nicht.

Nach dem Bericht des Bundesministeriums Digitales und Verkehr an den Haushaltsausschuss des Bundestages vom Juli 2023 sind die Kosten im Autobahn- und Straßenbau explodiert. Die Kosten haben sich seit der Eröffnung des Bundesverkehrswegeplans von 2016 bis heute ca. verdoppelt. Die 1.734 geplanten Straßen-Projekte im Bundesverkehrswegeplan benötigen in den nächsten Jahren 164,3 Mrd. EURO. Davon sind 21 Mrd. EURO verausgabt und weitere ca. 60 Mrd. EUR0 für 406 Projekte weitgehend gebunden. Ca. 83 Mrd. EURO mit 1.320 Autobahn-und Straßenprojekten können potentiell eingespart werden.

Für die B239n wären das aktuell 171 Mill. EURO, abzüglich bereits verausgabter 2,3 Mill. EURO. Bedenkt, Deutschland hat beim UN Klimagipfel deutlich weniger in den Klimakatastrophenfonds zugesagt.

Wir denken, mit 50 Mrd. EURO Einsparungen aus dem naturzerstörenden Autobahn- und Straßenbau kann man ja schon ganz schön was machen. Nach den jetzt aktuellen Haushaltsplänen vielleicht sogar zusätzlich für den Klimaschutz.

Die notwendige Sanierung der bestehenden Straßen-Infrastruktur z.B. bei den maroden Autobahn Brücken muss fortgesetzt werden, aber der ungehemmte NEU-Straßenbau muss jetzt überprüft werden. Überall, wo noch keine Bauaufträge vergeben wurden, brauchen wir jetzt ein Moratorium und eine echte Überprüfung, ob eine ohne Rücksicht auf die Klimakrise geplante neue Autobahn- und Bundesstraße noch verantwortbar und finanzierbar ist.

Außerdem, der Bundesfinanzminister mag doch kreative Lösungen. Also, allein aus Lippe könnten jetzt auf den Schlag 170 Mill. EURO kommen und mit dem Verzicht auf die B239n würde auch noch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. Da sind wir doch dabei. Oder?

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch in ein hoffentlich besseres 2024.

Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen zur Entscheidung des Rates der Stadt Lage vom 21. Juni 2012 über die Ortsumgehung Lage

Nicht nachvollziehbarer Ratsbeschluss - Wie geht es weiter?

Schon kurz nach der knappen 22:17 Entscheidung des Rates der Stadt Lage trafen sich die vom geplanten Neubau der "Ortsumgehung" Lage betroffenen Bürgerinitiativen, um diesen Beschluss zu diskutieren und die Möglichkeiten eines künftigen gemeinsamen Vorgehens zu erörtern.

Man war sich einig, den Bürgermeister an sein Versprechen zu erinnern, Neutrassierungsvorschlägen nur dann zuzustimmen, wenn sowohl im Rat der Stadt Lage als auch in der direkt betroffenen Ortsbevölkerung mindestens eine 2/3-Zustimmung gegeben sei. Von dieser Quote ist der Bürgermeister meilenweit entfernt. Dabei haben wir durchaus registriert, dass er auf den aus unserer Sicht weitreichendsten Antrag, der von CDU und FDP eingebracht wurde, immerhin mit Stimmenthaltung reagiert hat. Gleichwohl erwarten wir dazu eine öffentliche Erklärung des Bürgermeisters.

Die Vertreter der Bürgerinitiativen (BI) sehen einen Erfolg darin, dass es gelungen ist, mehrere der im Rat vertretenen Parteien zu einer differenzierteren Wahrnehmung der Problematik der Neubauplanung zu veranlassen. Allerdings wird von der knappen Mehrheit des Rates die Querung der Werre-Niederungen im Bereich des Gutes Ottenhausen im ersten Abschnitt gar nicht zur Kenntnis genommen, obwohl diese ähnlich naturzerstörend einzuschätzen ist wie die von ihr kritisierte Querung im Bereich der Düwelsmühle.

Bedauerlich aus der Sicht der BI ist auch, dass vorerst die Chance vertan worden ist, schnellstens gemeinsam und konzentriert nach alternativen Lösungen für die Verkehrsproblematik in der Innenstadt zu suchen und nicht auf 2025 zu warten. Es sollten besser die Ergebnisse des Verkehrsentwicklungsplanes, den die Stadt Lage für den ziemlich stolzen Betrag von 70.000 Euro in Auftrag gegeben hat, abgewartet werden und stärker auf die Optimierung des Verkehrsflusses z.B. durch intelligente Verkehrslenkungssysteme gesetzt werden. Hierzu bieten die Bürgerinitiativen ausdrücklich ihre Unterstützung an.

 

Heide Ritter - BI Waddenhausen gegen die C-Trasse der B 239n

Uwe Detert – BI B66n – ohne uns!

Horst Gerbaulet – BI B 239n OU Ehrentrup – Nein Danke!