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Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen zum Ratsbeschluss

Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen zur Entscheidung des Rates der Stadt Lage vom 21. Juni 2012 über die Ortsumgehung Lage

Nicht nachvollziehbarer Ratsbeschluss - Wie geht es weiter?

Schon kurz nach der knappen 22:17 Entscheidung des Rates der Stadt Lage trafen sich die vom geplanten Neubau der "Ortsumgehung" Lage betroffenen Bürgerinitiativen, um diesen Beschluss zu diskutieren und die Möglichkeiten eines künftigen gemeinsamen Vorgehens zu erörtern.

Man war sich einig, den Bürgermeister an sein Versprechen zu erinnern, Neutrassierungsvorschlägen nur dann zuzustimmen, wenn sowohl im Rat der Stadt Lage als auch in der direkt betroffenen Ortsbevölkerung mindestens eine 2/3-Zustimmung gegeben sei. Von dieser Quote ist der Bürgermeister meilenweit entfernt. Dabei haben wir durchaus registriert, dass er auf den aus unserer Sicht weitreichendsten Antrag, der von CDU und FDP eingebracht wurde, immerhin mit Stimmenthaltung reagiert hat. Gleichwohl erwarten wir dazu eine öffentliche Erklärung des Bürgermeisters.

Die Vertreter der Bürgerinitiativen (BI) sehen einen Erfolg darin, dass es gelungen ist, mehrere der im Rat vertretenen Parteien zu einer differenzierteren Wahrnehmung der Problematik der Neubauplanung zu veranlassen. Allerdings wird von der knappen Mehrheit des Rates die Querung der Werre-Niederungen im Bereich des Gutes Ottenhausen im ersten Abschnitt gar nicht zur Kenntnis genommen, obwohl diese ähnlich naturzerstörend einzuschätzen ist wie die von ihr kritisierte Querung im Bereich der Düwelsmühle.

Bedauerlich aus der Sicht der BI ist auch, dass vorerst die Chance vertan worden ist, schnellstens gemeinsam und konzentriert nach alternativen Lösungen für die Verkehrsproblematik in der Innenstadt zu suchen und nicht auf 2025 zu warten. Es sollten besser die Ergebnisse des Verkehrsentwicklungsplanes, den die Stadt Lage für den ziemlich stolzen Betrag von 70.000 Euro in Auftrag gegeben hat, abgewartet werden und stärker auf die Optimierung des Verkehrsflusses z.B. durch intelligente Verkehrslenkungssysteme gesetzt werden. Hierzu bieten die Bürgerinitiativen ausdrücklich ihre Unterstützung an.

 

Heide Ritter - BI Waddenhausen gegen die C-Trasse der B 239n

Uwe Detert – BI B66n – ohne uns!

Horst Gerbaulet – BI B 239n OU Ehrentrup – Nein Danke!

 

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